Unsere Leistungen im Fachgebiet Innere Medizin

Die folgenden medizinischen Leistungen können Sie in unserer Ordination in Anspruch nehmen:

+ Vorsorgeuntersuchung

Jeder/jedem Österreicher(in) steht einmal jährlich eine kostenlose Gesundenuntersuchung zu. Diese umfasst eine genaue körperliche Untersuchung  inkl. Messung von Größe und Gewicht, einer Blutdruckmessung sowie einer Blut- und Harnuntersuchung. Ab dem 50. Lebensjahr ist weiters eine Untersuchung des Stuhls auf Blut vorgesehen.

Abschließend erfolgt eine ausführliche Besprechung der erhobenen Befunde. Es sollen dabei auch eventuell notwendige Maßnahmen zur Verbesserung oder auch Erhaltung des Gesundheitszustandes erörtert werden.

Weiters biete ich in meiner Praxis folgende Untersuchungen im Rahmen der Vorsorge an:

  • Ruhe-EKG
  • Ultraschall des Herzens
  • Ultraschall der Schilddrüse
  • Ultraschall des Oberbauches
  • Ultraschall der Halsschlagadern

+ 24h-Blutdruckmessung

Die Langzeitblutdruckmessung dient dem Aufdecken eines Bluthochdruckleidens, welches meist ohne subjektiv empfundene Symtome einhergeht und damit eine besondere Gefährdung der Gesundheit darstellt. Auch zur Einstellung der individuell notwendigen Medikation sowie der Therapieerfolgskontrolle ist diese Form der Diagnostik besonders wichtig.

Dabei werden Ihre Blutdruck- und Pulswerte über 24 Stunden aufgezeichnet. Hierbei bekommen Sie ein kleines Kästchen umgehängt, das mit einer Blutdruckmanschette an Ihrem Oberarm verbunden ist.

Die Messungen erfolgen automatisch tags alle 15 Minuten und nachts alle 30 Minuten mit der zusätzlichen Möglichkeit besondere Ereignisse zu kennzeichnen.

+ 24h-EKG (Langzeit-EKG)

Herzrhythmusstörungen und unzureichende Blutversorgung des Herzmuskels treten eventuell nur kurz auf. Auch kurzfristige Mangeldurchblutung des Kopfes, die zu Syncopen resp. unklare Ohnmachtsanfälle könnten dadurch bedingt sein.

Damit wir diese Veränderungen erfassen können, bekommen Sie bei der Untersuchung ein kleines EKG-Gerät für 24 Stunden umgehängt. Dies ist mit 4 Elektroden, die an Ihrem Körper befestigt sind, verbunden und kann damit jeden einzelnen Herzschlag in dieser Zeit aufzeichnen.

+ Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie)

Bei dieser Untersuchung werden Blutdruck und Herztätigkeit (EKG) in Ruhe und unter ständig ansteigender Belastung (Fahrradergometer in sitzender Position) sowie nach der Belastungsphase gemessen und aufgezeichnet.

Die Ausdauerleistung kann uns sehr viel darüber aussagen, ob jemand eine Herzkranzgefäßerkrankung oder eine andere Herzerkankung (Herzleistungsschwäche, Herzrhythmusstörungen) oder Belastungshochdruck hat und wie schwer diese Erkrankungen sind. Es können Probleme aufgezeigt werden, die im Ruhezustand noch nicht erkennbar sind.

Weiterführende diagnostische Leistungen, wie Echo- (Stressecho-) cardiographie, CardioCT oder -MRT bis hin zu notwendigen Szintigraphien od. Herzkatheteruntersuchungen werden dann von entsprechenden Fachkliniken durchgeführt.

+ Kleine Lungenfunktion (Spirometrie)

Die Spirometrie (kleiner Lungenfunktionstest) ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Lungenfunktion. Mit diesem Lungenfunktionstest lassen sich verschiedene Parameter bestimmen, die Aufschluss über das Vorliegen einer Atemflussbehinderung einerseits oder Veränderung von Lungenvolumina andererseits geben. Die Messergebnisse werden zahlenmäßig, aber auch grafisch in Form von Funktionskurven dargestellt.

Wann ist eine Spirometrie notwendig?

Für die Durchführung einer Spirometrie gibt es zahlreiche Indikationen. Zu nennen sind hier:

  • Abklärung von Atemnotzuständen (insbesondere auch in Verbindung mit Husten und Auswurf)
  • Im Rahmen der Abklärung einer möglichen Lungenmitbeteiligung bei anderen Krankheitsbildern
  • Screeningtest bei Risikogruppen (Raucher!)
  • Tauglichkeitsuntersuchungen (Atemschutzträger, Taucher etc.)
  • Präoperative Untersuchung vor chirurgischen Eingriffen im Brustkorb und Bauchbereich

Welche Vorbereitungen sind erforderlich?

Für eine Spirometrie sind keine speziellen Vorbereitungen notwendig. Die Untersuchung sollte nicht unmittelbar nach dem Essen erfolgen, da ein voller Bauch Einfluss auf das Messergebnis nehmen kann. Für eine normale Basisuntersuchung sind keine Medikamentenpausierungen erforderlich.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Eine Spirometrie dauert nur wenige Minuten. Die Untersuchung erfolgt im Sitzen oder Stehen, da die Ausdehnung der Lungen bzw. des Brustkorbs in dieser Körperhaltung am höchsten ist.

Nach ausführlicher Erklärung des Untersuchungsganges wird die Nase mit einer Klemme verschlossen. Anschließend erhält die Patientin/der Patient ein Mundstück, das mit einem Schlauch an das Spirometer angeschlossen ist. Dieses muss fest im Mund behalten und eventuell mit den Zähnen fixiert werden. Auf Aufforderung durch die ärztliche Assistentin/den ärztlichen Assistenten sind bestimmte Atemmanöver durchzuführen.

Mithilfe dieser verschiedenen Atemmanöver lassen sich unterschiedliche Luftvolumsgrößen und Atemflüsse feststellen. Für bestimmte Fragestellungen ist es erforderlich, die Untersuchung nach Gabe eines Sprays, der die Bronchien erweitert, zu wiederholen

+ Ultraschalluntersuchungen (Sonografie)

Bei Ultraschalluntersuchungen werden mittels hochfrequenter Schallwellen, die für den Menschen nicht hörbar sind, innere Organe sichtbar gemacht. Dieses Verfahren ist schmerzlos und risikolos (keine Strahlenbelastung). Ein Ultraschallsendekopf wird leicht gegen die Haut gedrückt und die Ultraschallwellen so auf das zu untersuchende Organ gerichtet. Es entsteht ein Schwarzweißbild auf dem Beobachtungsmonitor wo wir z.B. die Größe eines Organs oder krankhafte Veränderungen erkennen können.

Herz-Sonografie

Im Rahmen der Herz-Sonografie wird mittels Ultraschall das Herz und seine Funktion genau untersucht, wobei vor allem die Größe des Herzens, die Dicke und Pumpkraft des Herzmuskels sowie die Funktion der Herzklappen beurteilt werden. 

Abdomen- (Bauch-)Sonografie

Hierbei können wir die Bauchgefäße, die Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase und Milz sowie die Nieren und Harnwege, die Harnblase oder die Prostata begutachten. Luft- bzw. gasenthaltende Organe können mit Hilfe der Ultraschalltechnik nicht beurteilt werden. Am Morgen der Untersuchung sollten Sie nüchtern sein und vorher keine kohlensäurehaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

Farbduplex-Sonografie der Halsgefäße

Der Carotisdoppler ist eine Darstellung der hirnversorgenden Arterien, der etwaige Minderdurchblutungen aufdecken soll, um womöglich rechtzeitig auf drohende Schlaganfälle hinzuweisen.

Hierbei werden die außerhalb des Kopfes liegenden Arterien, die der Versorgung des Gehirns und der Kopf- bzw. Gesichtsmuskulatur dienen, mit Hilfe des Farbultraschalls auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Dabei können wir Blutbewegung, Turbulenzen, Verkalkungen und Verengungen beurteilen.

Schilddrüsen-Sonografie

Hierbei wird mit Hilfe der Ultraschallsonde am Hals die Schilddrüse bezüglich ihrer Größe und Beschaffenheit sowie eventuell vorhandener Knoten beurteilt. Eine Aussage über die Funktionstüchtigkeit der Schilddrüse ist hierbei nicht möglich, lässt sich aber über eine Laboruntersuchung klären.

+ ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index)

Die ABI-Messung ist ein Untersuchungsverfahren, das in erster Linie in der Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) angewendet wird.

Bei dieser Gefäßerkrankung kommt es zu einer Verengung der die Extremitäten versorgenden Arterien und somit zu Durchblutungsstörungen in den betroffenen Gliedmaßen. Von der PAVK betroffen sind vor allem die Beine. 

+ Operations-Freigabe (OP-Freigabe)

Vor jeder Operation müssen Untersuchungen durchgeführt werden. Welche diagnostischen Methoden angewendet werden müssen, ist unterschiedlich. Dies hängt von der Art der Operation, vom Gesundheitszustand des Patienten und von der Art der Betäubung beziehungsweise Narkose ab.

Vor geplanten Operationen wird der Internist oft gebeten,  einzuschätzen, ob die für die Operation erforderliche Narkose oder auch die Operation selbst für den Patienten ein Risiko darstellt. Ziel der Op-Freigabe ist einerseits die Diagnose bisher noch nicht bekannter, für die geplante Operation relevanter Erkrankung, andererseits die Einschätzung der Gefährdung durch bereits bekannte Erkrankungen.

Grundlage der OP-Freigabe ist die ausführliche Erhebung Ihrer bisherigen Krankengeschichte einschließlich Fragen zu Ihrer körperlicher Leistungsfähigkeit, die Erhebung erfolgt unter anderem mit Hilfe eines Fragebogens, den ich Ihnen vor dem Termin in meiner Ordination auch gerne zusenden kann; aus der bisherigen Krankengeschichte kann sich dann der Bedarf für weiterführende Untersuchungen wie EKG, Herzultraschall (Echokardiographie), Spirometrie (kleine Lungenfunktion), Ergometrie, Lungenröntgen oder Blutabnahmen ergeben.

Wenn alle nötigen Befunde vorliegen, kann das mit der Narkose und der Operation verbundene Risiko eingeschätzt werden; sollte das Risiko erhöht sein, überprüfe ich, ob und durch welche Maßnahmen das Risiko verringert werden kann.

+ Blutabnahmen / Laboruntersuchungen

Fragen Sie unser Team nach den speziellen Untersuchungen.

+ Vitamin C Hochdosis-Infusion

Die Vitamin C Hochdosis-Injektionstherapie ist eine Behandlung mit sehr großen Mengen an Vitamin C (7,5g pro Infusion). Da die Aufnahme solcher Mengen über den magen-Darm-Trakt nicht möglich ist, erfolgt diese Therapie über Infusionen.

Die Infusion kann sinnvoll sein bei:

  • Erkältungskrankheiten, widerkehrenden Infekten
  • Erschöpfungssyndrom, verminderter Leistungsfähigkeit
  • Entzündlichen Erkrankungen
  • Chronischen Darmerkrankungen
  • Allergien, Asthma bronchiale, Heuschnupfen
  • Psychischer Überlastung
  • Rauchen
  • Regeneration nach Krankheiten, Operationen
  • Muskel- und Knochenschmerzen

Vor der Durchführung der Therapie ist eine ärztliche Beratung erforderlich. Der Zeitbedarf einer Infusion beträgt ca. 30 Minuten. Die Infusionen werden 1-2x pro Woche über die Dauern von 3-5 Wochen (je nach Indikation) durchgeführt.

Es handelt sich hierbei um eine Privatbehandlung (keine Kassenleistung).

+ Akupunktur

 Die Reizung von Akupunkturpunkten ist die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Bereits vor 3000 Jahren wurden in China auf diese Art Erkrankungen wirkungsvoll und ohne Nebenwirkungen behandelt. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut werden die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt und gestörte Funktionen wieder normalisiert.

Die Wirkungsweise der Akupunktur ist heute wissenschaftlich gut untersucht und steht außer Zweifel. Für viele Erkrankungen kann die Akupunktur bereits als Mittel erster Wahl gelten. Ihr Gleichgewicht stellt den idealen Gesundheitszustand dar, ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.

 

Die Akupunkturbehandlung wird von der Weltgesundheitsorganisation, WHO u.a. bei folgenden Erkrankungen empfohlen:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schulter-Arm-Syndrom und Tennisellbogen
  • Kreuzschmerzen und Ischialgien
  • Gelenksschmerzen und Arthritis
  • Erkältungskrankheiten und Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Bronchitis und Asthma bronchiale
  • Verstopfung und Durchfall
  • Depressive Verstimmung
  • Regelbeschwerden
  • Koliken
  • Gastritis
  • Allergien
  • Gewichtsreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • Schlafstörungen
  • llgemeine Krankheitsanfälligkeit
  • Müdigkeit und Energielosigkeit
  • Vegetative Dystonie
  • Nervosität, Unruhe und “schwache Nerven”